Gummistiefel-Test 2023: Top 8 Modelle aus Naturkautschuk - [GEO]​

2023-03-15 17:04:56 By : Mr. Sky Fu

Wer bei Wind und Wetter gerne draußen ist, braucht ein gutes Paar Gummistiefel. Sie müssen leicht anzuziehen sein, angenehm sitzen, wasserdicht sein und lange halten. Neben diesen Kriterien sollten Sie beim Kauf von Gummistiefeln aber vor allem auf das Material achten: Denn viele Modelle bestehen aus PVC und enthalten Schadstoffe. Wer Schadstoffe minimieren und umweltfreundlichere Gummistiefel kaufen möchte, setzt auf Naturkautschuk. In unserem Gummistiefel-Test stellen wir Ihnen acht Modelle vor und erklären in der Kaufberatung unter dem Gummistiefel-Test, warum Naturkautschuk die bessere Wahl ist.

Der Gummistiefel Tretorn Terräng* ging im Gummistiefel-Test der schwedischen Verbraucherzeitschrift Rad und Rön als Testsieger hervor. Es handelt sich dabei um einen halbhohen Stiefel, der sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet ist. In der Freizeit erweist dieses Modell gute Dienste, sodass beim Waldspaziergang oder bei der Gartenarbeit die Füße trocken bleiben. Das bestätigen auch die Testergebnisse von Rad und Rön: Die Gummistiefel hielten gut dicht und das Material überstand sowohl den Biege- als auch den Abriebtest ohne Schäden. Nur den Grip auf nassem Untergrund kritisierte die Verbraucherzeitschrift im Gummistiefel-Test. Für sehr rutschige Abenteuer kommt der Tretorn Terräng daher nicht infrage.

Wer aber nach einem zuverlässigen Freizeit-Stiefel sucht, ist mit dem Testsieger dennoch gut beraten. Der Schaft ist mit 28 cm hoch genug, um in Wald und Wiesen vor Nässe, Schmutz und sogar Schlangen zu schützen. Laut Hersteller trocknet das Innenfutter schnell, falls einmal von oben Nässe eindringen sollte. Das Fußbett lässt sich außerdem zum Lüften und Trocknen herausnehmen. An der Ferse und den Fußspitzen ist der Stiefel verstärkt, sodass Ihre Füße vor Stößen geschützt sind. Die Gummistiefel verfügen außerdem über reflektierende Elemente, die Ihre Sichtbarkeit im Dunkeln erhöhen.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Das Modell Tretorn Terräng hat im Test bei Rad und Rön Platz 1 belegt. Mit 66 von 100 Punkten lagen die Gummistiefel vorn. Der zweite Platz erreichte 58 Punkte.

Nein, diese Gummistiefel können sowohl Männer als auch Frauen tragen.

Nein, aktuell sind sie nur in Grün/Schwarz erhältlich.

Die Gummi-Stiefeletten „Vickie“ von Grand Step Shoes* sind eine gute Wahl für Damen, die auch bei Regenwetter trockene und warme Füße haben möchten. Und: Sie sind gut fürs Gewissen. Denn die Gummistiefel bestehen aus Naturkautschuk, sind mit Baumwolle gefüttert und vegan. Sie erhalten dieses Modell außerdem im nachhaltigen Waschbär-Shop. Dieser bietet eigenen Angaben zufolge nur Produkte an, die umweltgerecht und langlebig sind. Verschickt werden Produkte mit „möglichst wenig Luft“ (also in passenden Kartons). Statt Klebeband kommt Paketschnur zum Einsatz und seit 2006 gilt das Versandunternehmen als klimaneutral. Weitere Informationen finden Sie direkt beim Waschbär-Shop.

Zurück zum Gummistiefel „Vickie“: Der Schuh macht es Ihnen besonders leicht, gut gelaunt durch den Regen zu spazieren. Denn er sieht nicht nur hübsch aus und ist in sechs Farben erhältlich – er lässt sich auch bequem an- und ausziehen. Wer seine Füße schon einmal mühsam in eine Gummi-Stiefelette gequetscht hat, wird sich über die elastischen Seiten dieses Modells freuen. Sie erleichtern die Handhabung ungemein. Aber Achtung: Tiefe Pfützen sollten Sie meiden, denn die elastischen Aussparungen sind nicht wasserdicht.

Da die Stiefel zudem aus Naturkautschuk und Baumwolle bestehen, sind sie angenehm zu tragen und atmungsaktiv – das verhindert unangenehme Schweißfüße. „Vickie“ ist damit ein perfekter Begleiter für den Stadtbummel, die Gartenarbeit, den Spaziergang im Wald oder das nächste Festival.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Der Schaft ist ungefähr knöchelhoch.

Die Gummistiefel sind bis Größe 42 erhältlich.

Hersteller ist die Marke „Grand Step Shoes“.

Mit Beagel, Dalmatiner und Corgi unterwegs sein – dazu müssen Sie keine eigene Hundeschule eröffnen. Der Welly Print Gummistiefel* von Joules besticht mit niedlichem Hundeprint. Wer davon nicht so angetan ist, wird unter den vielen verfügbaren Motiven bestimmt trotzdem fündig: Verschiedenste Blumenmuster, flatternde Insekten, bunte Vögel sowie Sternen- und Punktemuster sind erhältlich.

Diese Damen-Gummistiefel halten Ihre Füße sauber und trocken, auch wenn es einmal durch tiefere Pfützen geht. Denn die Schafthöhe beträgt je nach Größe ca. 39 bis 42 cm. Eine schöne Form und der kleine Absatz machen die Stiefel außerdem auch alltagstauglich: Für einen Bummel durch die Stadt oder ein Festivalwochenende sind sie damit genauso geeignet wie für matschige Abenteuer in der Natur.

Übrigens: Die Gummistiefel gibt es auch mit knöchelhohem Schaft als Stiefeletten*.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Ja, dank des verstellbaren Rückenzwickels lässt sich die Weite variieren.

Ja, der dekorative Streifen auf der Rückseite ist bei jedem Motiv vorhanden.

Ja, es gibt ein ähnliches Modell von Joules in Form einer Stiefelette.

Wer einen zuverlässigen Begleiter für intensive Arbeitseinsätze auf matschigem und rutschigem Untergrund sucht, ist mit den Arbeitsgummistiefeln von Aigle* gut beraten. Die Stiefel bestehen aus Naturkautschuk und sind mit Textil gefüttert. Die Doppelgrip-Sohle aus Kautschuk sorgt für sicheren Halt. Mit ihirem ca. 37 cm hohem Schaft schützen die hohen Stiefel zuverlässig vor Schmutz.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Ja, ein ähnliches Modell von der gleichen Marke gibt es auch für Frauen.

Nein, eine Anziehschlaufe ist nicht vorhanden.

Die Absatzhöhe beträgt 1,2 cm.

Für Kinder sind Gummistiefel unverzichtbar. Ob auf dem Kitaspielplatz oder in der Freizeit, immer und überall könnte eine Pfütze lauern und zum Planschen einladen. Damit die Kinderfüße dabei warm und trocken bleiben, braucht es zuverlässigen Schutz. Laut Kundenrezensionen sind die Kindergummistiefel von Grand Step Shoes* besonders gut für Kinder geeignet, die an Barfußschuhe gewöhnt sind. Der Schaft sei sehr flexibel, dadurch halte sich der Fuß im Schuh durch die Muskulatur selbst. Andere Eltern berichten, dass ihre Kinder durch den weichen Schaft weniger Halt haben. Der Hersteller weist darauf hin, dass das weiche Material dafür sorgt, dass der Stiefel leicht an- und auszuziehen ist, sich jeder Bewegung anpasst und beim Spielen und Toben nicht stört.

Die Kindergummistiefel bestehen aus Naturkautschuk und sind mit Baumwolle gefüttert. Sie sind in auffälligen Farben wie Gelb oder Hellgrün verfügbar. Aber auch wenn sich Ihr Kind für eine dunklere Farbe entscheidet, ist es im Straßenverkehr gut sichtbar. Denn an der Sohle verfügen die Stiefel über Reflektoren. Die Innensohle lässt sich zum Lüften und Trocknen herausnehmen.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Wer seine Gummistiefel auch im Winter bei niedrigen Temperaturen tragen möchte, kann sich mit dicken Wollsocken vor Kälte schützen. Um wirklich jeder Witterung zu trotzen, gibt es aber auch Gummistiefel mit Neoprenfutter*. Dieses Modell von Parforce wird in Europa aus Naturkautschuk hergestellt und eignet sich sowohl für die Freizeit als auch für den Beruf im Freien. Eine robuste Sohle sorgt für ausreichend Halt und Dämpfung.

Der hohe Schaft verfügt zudem über eine Schnalle, sodass sich der Stiefel individuell an jede Wadenform anpassen lässt. Die Innensohle kann zum Trocknen herausgenommen werden. An ihrer Stelle können Sie auch eine orthopädische Einlegesohle einsetzen. Der Hersteller empfiehlt, die Gummistiefel eine Nummer größer zu bestellen, sodass noch Platz für dicke Stiefelsocken ist.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Wer stylische Gummistiefel aus Naturkautschuk sucht, die jedes Regenwetter-Outfit abrunden und die Füße trocken durch flache Pfützen bringen, liegt mit diesen Trendstiefeln von Ilse Jacobsen* genau richtig. Egal ob in Dunkelblau oder Rot – die auffällige Schnürung macht diese Stiefel zu einem echten Hingucker und erlaubt Ihnen außerdem, die Schaftweite individuell anzupassen. Die dänische Marke Ilse Jacobsen stellt ihre Stiefel in Europa her und betont, dass keine tierischen Produkte zum Einsatz kommen.

Die Stiefel bieten nicht nur Schutz vor Regenwasser, sondern halten auch warm. Die Sohle hält Herstellerangaben zufolge Temperaturen von bis zu – 40°C stand. Warme Innensohle und ein Futter aus 60% Viskose und 40% Baumwolle tun ihr Übriges zum Schutz vor Kälte.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Farbenfrohe Gummi-Stiefeletten* für den nächsten Städtetrip oder einen matschigen Waldspaziergang finden Sie im Waschbär-Shop. Die Marke Grand Step Shoes erfüllt die Anforderungen des nachhaltigen Öko-Versandhändlers: Denn die Gummistiefel bestehen aus Naturkautschuk, sind mit Baumwolle gefüttert und werden in der Slowakei hergestellt. Dieses Modell gibt es sowohl in Grün als auch in Rot.

Die große Anziehschlaufe und die beidseitigen Elastikeinsätze erleichtern das An- und Ausziehen der knöchelhohen Schuhe. Beachten Sie aber, dass die Elastikeinsätze nicht wasserdicht sind. Zu tief sollten Sie mit diesem Modell also nicht in den Matsch treten.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Ein gutes Paar Gummistiefel lohnt sich für alle, die Regen und Schmutz trotzen möchten. Seien es kleinere Pfützen beim Stadtbummel, nasse Erde im Garten oder der matschige Waldboden beim Spaziergang mit dem Hund. Gute Gummistiefel sollten Ihre Füße in jedem Fall trocken und sauber halten. Auch für Kinder gehören Gummistiefel in der nassen Jahreszeit zur Grundausstattung. Wie sonst sollten sie sorgenlos durch Pfützen springen?

Leider haben Gummistiefel nicht nur Vorteile. Zwar sind die schützenden Stiefel aus dem Leben vieler Gärtner*innen, Naturfreunde und Eltern nicht mehr wegzudenken. Dennoch sind sie nicht unkritisch. Denn die meisten Modelle enthalten umwelt- und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. Dazu gehören unter anderem sogenannte PAK-Verbindungen (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Auch potenziell giftige Weichmacher sind in vielen Gummistiefeln enthalten.

Dass gute Gummistiefel nicht teuer sein müssen, zeigt der Kinder-Gummistiefel-Test des österreichischen Konsumenten: Von 21 Konkurrenz-Modellen konnte sich der günstige Stiefel „Inverness 100“ von Decathlon mit der Note „sehr gut“ abheben. Der Testsieger kostet gerade einmal um die 10 Euro. Auch den „Jaloppy Jelly“, Testsieger bei Öko-Test, gibt es für Kinder bereits ab 20 Euro.

Erwachsene müssen für hochwertige Gummistiefel etwas mehr Geld ausgeben. Der Testsieger* der schwedischen Verbraucherzeitschrift „Rad und Rön“ kostet zum Beispiel knapp 100 Euro.

Wer bei Gummistiefeln an unmodische und unförmige Arbeitsstiefel denkt, wird anhand der Auswahl in unserem Gummistiefel-Vergleich womöglich überrascht sein. Denn die praktischen Schuhe für jedes Wetter gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Ausführungen. Grundsätzlich lassen sich Gummistiefel anhand ihrer Schafthöhe unterscheiden:

Mit niedrigem Schaft können sie in Form von Chelsea Boots sogar ein modisches Outfit abrunden. Aber auch Gummistiefel mit hohem Schaft müssen nicht unmodisch sein: Die trendigen Schnürstiefel von Ilse Jakobsen, die wir weiter oben im Gummistiefel-Vergleich vorstellen, geben einem Herbstoutfit das gewisse Etwas.

Niedrige Gummistiefel eignen sich am ehesten für die Freizeit. Aber auch im Garten können sie gute Dienste erweisen. Besser geeignet sind hier jedoch Stiefel mit mittelhohem Schaft. Sie halten Feuchtigkeit und Schmutz besser in Schach. Ein sehr hoher Schaft kann wiederum bei der Gartenarbeit hinderlich sein, weil er beim Bücken in den Kniekehlen reiben kann.

Gummistiefel bestehen aus…Gummi? So simpel ist es leider nicht. Die Stiefel können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden, darunter zum Beispiel PVC, Naturkautschuk oder synthetisches Gummi.

Bei keinem dieser Materialien erhalten Sie eine Garantie, dass ihre Gummistiefel frei von Schadstoffen sind. PVC ist allerdings besonders bekannt dafür, Schadstoffe zu enthalten. Denn das starre Material wird mit Weichmachern flexibler gemacht. Die Fachleute von Öko-Test und das Magazin Utopia raten grundsätzlich vom Kauf von PCV-Gummistiefeln ab. Besser geeignet seien Naturkautschuk oder synthetisches Gummi. Bei Naturkautschuk handelt es sich, anders als beim PVC (Polyvinylchlorid), um einen nachwachsenden Rohstoff. Naturkautschuk ist damit deutlich nachhaltiger. Synthetisches Gummi schnitt bei Öko-Test im Hinblick auf die Schadstoffbelastung am besten ab.

Das kommt ganz darauf an, was Sie in Ihrer Freizeit unternehmen. Für den Stadtbummel oder den Spaziergang auf ebenen Waldwegen reichen niedrige oder halbhohe Gummistiefel in der Regel vollkommen aus. Gegenüber anderen Boots und Stiefeletten haben sie den Vorteil, dass das Material robust und leicht zu reinigen ist.

Kommen die Füße jedoch mit etwas mehr Dreck oder Wasser in Berührung, sollten Sie darauf achten, dass die Stiefel nicht zu niedrig sind. Außerdem müssen sie komplett geschlossen sein. Viele Chelsea Boots haben an den Seiten Aussparungen aus elastischem Stoff. Diese sind sehr vorteilhaft, um problemlos in den Schuh schlüpfen zu können. Sie sind aber nicht wasserdicht.

Für den Beruf sollten Gummistiefel nicht modisch, sondern funktional sein. Je nachdem, bei welcher Tätigkeit sie unterstützen sollen, müssen die Stiefel einen halbhohen oder hohen Schaft haben. Wichtig ist, dass sie zuverlässig wasserdicht sind. Zudem können geschützte Fersen und Fußspitzen sowie reflektierende Elemente sinnvoll sein und die Sicherheit erhöhen.

Beim Kauf von Gummistiefeln für Kinder sollten Sie ganz besonders darauf achten, dass diese so wenig Schadstoffe wie möglich enthalten. Aber auch der Tragekomfort, die Langlebigkeit, das Gewicht und die Sichtbarkeit im Straßenverkehr sind nur einige der vielen Punkte, die Sie bei Kinder-Gummistiefeln beachten müssen.

Im Winter eignen sich vor allem Gummistiefel mit Innenfutter. Die wenigsten Stiefel sind hingegen so gut gefüttert, dass Sie ohne dicke Socken wirklich warm halten. Wir empfehlen daher, Gummistiefel für den Winter groß genug zu kaufen, sodass sie auch mit Wollsocken noch passen.

Beim Kauf von hochwertigen Gummistiefeln sollten Sie vor allem auf das Material achten. Darüber hinaus schadet es nicht, sich über folgende Kriterien zu informieren:

Auch wenn kein Material vollkommen schadstofffrei zu sein scheint, sollten Sie beim Kauf von Gummistiefeln genau darauf achten, woraus sie hergestellt sind. Auf PVC-Gummistiefel sollten Sie in jedem Fall verzichten. Der Kunststoff ist nicht nur umweltschädlich, sondern wird auch mit teilweise giftigen Weichmachern bearbeitet. Eine bessere Wahl sind Modelle aus Naturkautschuk. Auch hier können Schadstoffe auftreten, allerdings ist die Herstellung mit dem nachwachsenden Rohstoff umweltfreundlicher. Neben dem Außenmaterial zählt aber auch das Futter: Hier können Sie zum Beispiel auf Bio-Qualität setzen und sich informieren, ob die Gummistiefel vegan sind.

Bevor Sie sich für ein Paar Gummistiefel entscheiden, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wo diese zum Einsatz kommen sollen. Benötigen Sie die Stiefel für die Arbeit im Garten oder im Stall? Brauchen Sie Gummistiefel für die tägliche Gassirunde mit dem Hund? Oder sind Sie auf der Suche nach einem modischen Stiefelpaar, das Sie auf dem Weg zur Arbeit oder beim Stadtbummel trocken hält? Vielleicht sollen Ihre Gummistiefel auch verschiedene dieser Zwecke erfüllen?

Gummistiefel kaufen Sie am besten eine Nummer größer, damit Sie bei kalten Temperaturen auch ein dickes Paar Socken darin anziehen können. Diese empfehlen sich ohnehin: Öko-Test weist darauf hin, dass Socken oder Strumpfhosen helfen können, Schadstoffe von der Haut fernzuhalten.

Sowohl die Schafthöhe als auch die Schaftbreite spielen bei der Entscheidung für die richtigen Gummistiefel eine wichtige Rolle. Je höher der Schaft, desto tiefer können Sie sich ins Wasser und in den Schmutz wagen. Ob ein schmaler oder breiter Schaft für Sie infrage kommt, hängt unter anderem davon ab, wie dick beziehungsweise dünn sie unter dem Gummistiefel angezogen sind. So wie Reiter*innen mit eng anliegenden Reithosen eher schmale Stiefel tragen, benötigen Gärtner*innen und Heimwerker*innen mit Arbeitshosen eher Stiefel mit breitem Schaft.

Damit das An- und Ausziehen der Gummistiefel keine Tortur wird, sollten sie flexibel genug sein. Bei hohem Schaft kann ein Verschluss helfen, um die Schaftbreite zu erweitern und einfacher hineinschlüpfen zu können. Niedrige Gummi-Stiefeletten sind am Rand oft mit elastischen Stoffen versehen, die den Einstieg erleichtern. Zusätzlich kann eine Anziehschlaufe am hinteren Schaft dabei helfen, den Stiefel hochzuziehen.

Gummistiefel sind unter anderem so beliebt, weil sie robust sind und als leicht zu reinigen gelten. Nach dem Spaziergang im Matsch werden sie schnell unter den Wasserhahn gehalten und schon fließt der Dreck hinab. Wer die Stiefel regelmäßig und schonend reinigt, hat länger Freude daran. Dennoch werden sie früher oder später ihren Dienst aufgeben, zum Beispiel indem sich die Sohle löst oder das Material spröde wird. Halten die Gummistiefel nicht mehr dicht, können Sie sie bei schlechtem Wetter kaum noch anziehen. Wegwerfen müssen Sie sie deshalb nicht zwangsläufig. Upcycling ist das Stichwort:

Sowohl im Garten als auch im Haus können Sie aus alten Gummistiefeln hübsche Deko machen. Bepflanzen Sie die ausgedienten Stiefel einfach mit bunten Blumen.

Zum Nikolaus oder zu Weihnachten können die alten Gummistiefel auch als Geschenkverpackung dienen.

Von der Stiftung Warentest gibt es aktuell keinen Gummistiefel-Test für Erwachsene. Die Fachleute verweisen aber auf das schwedische Verbrauchermagazin „Rad und Rön„, welches Gummistiefel genauer unter die Lupe genommen hat. Als Testsieger ging der auch hier vorgestellte Gummistiefel „Terräng“ von Tretorn* hervor. In einer Prüfmaschine mussten die Sohlen laut Stiftung Warentest 30.000 Beugungen und das Obermaterial 100.000 Beugungen überstehen. Die Stiefel wurden außerdem auf Stöße getestet und nahmen dabei keine nennenswerten Schäden.

Auch einen Gummistiefel-Test für Kinder hat die Stiftung Warentest nicht selbst durchgeführt, sondern verweist auf die österreichischen Kolleginnen und Kollegen vom Verein für Konsumenteninformation (VKI). Der VKI hat im Jahr 2017 mehr als 20 Gummistiefel für Kinder getestet. Davon wurden nur in fünf Modellen keine Schadstoffe festgestellt. Als Testsieger mit der Note „sehr gut“ ging der Stiefel „Inverness 100“ von Decathlon hervor. Immer noch „gut“ und frei von Schadstoffen sind die Modelle Demar Stormer Print T Kosmos und Deichmann Cortina.

Im Gummistiefel-Test von Öko-Test wurden 16 Gummistiefel für Kinder genauer untersucht. Besonderen Fokus legten die Fachleute auf die mögliche Schadstoffbelastung der Stiefel. Das Ergebnis: Kein getesteter Gummistiefel war frei von Schadstoffen. Das beste Testurteil erhielt mit „befriedigend“ das Modell „Jaloppy Jelly“ der Marke Elefanten. Unterm Strich sei damit keiner der getesteten Stiefel empfehlenswert für Kinder. Um die Kinderhaut vor gesundheitsschädlichen Einflüssen zu schützen, raten die Fachleute vom täglichen Tragen der Gummistiefel ab. Lassen sich die wasserfesten Treter einmal nicht vermeiden, sollten Kinder dicke Socken und/oder Strumpfhosen tragen. Weitere Informationen und alle Testergebnisse finden Sie bei Öko-Test.

Im Vergleichsbereich von GEO.de finden Sie weitere interessante Vergleiche rund um die Themen Garten, Outdoor und Freizeit. Informieren Sie sich zum Beispiel über Regenjacken, Stirnlampen, Schneeschuhe oder Wanderschuhe.

Gummistiefel lohnen sich für alle, die Regen und Schmutz trotzen möchten. Seien es kleinere Pfützen beim Stadtbummel, nasse Erde im Garten oder der matschige Waldboden beim Spaziergang mit dem Hund. Auch für Kinder gehören Gummistiefel in der nassen Jahreszeit zur Grundausstattung.

Die Vorteile von Gummistiefeln liegen auf der Hand: Die ermöglichen es, durch Regen, Matsch und Pfützen zu laufen, ohne nasse Füße zu bekommen. Gummistiefel sind darüber hinaus vielseitig einsetzbar und in vielen Ausführungen erhältlich. Ein großer Nachteil ist die häufige Belastung mit Schadstoffen.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Im Test von „Rad und Rön“ schloss das Modell „Tretorn Terräng“ am besten ab, das wir Ihnen auch hier genauer vorstellen. Für Kinder sind laut Öko-Test die Gummistiefel „Jaloppy Jelly“ der Marke Elefanten am besten geeignet. Laut Konsument sind die Kinder-Gummistiefel „Inverness 100“ von Decathlon sehr gut.

Für Kinder sollten Sie unbedingt auf Gummistiefel mit wenig Schadstoffbelastung achten. Laut Öko-Test schneiden die Stiefel „Jaloppy Jelly“ der Marke Elefanten am besten ab. Der österreichische Konsument empfiehlt als Testsieger hingegen die Gummitstiefel „Inverness 100“ von Decathlon.

Nein, die Stiftung Warentest hat bisher keinen Gummistiefel-Test durchgeführt, verweist aber auf die Testergebnisse der schwedischen Zeitschrift „Rad und Rön“. Weitere Informationen und den Testsieger finden Sie hier.

Gummistiefel eine Nummer größer zu kaufen, kann sich anbieten, wenn Sie diese mit dicken Socken tragen möchten.

Ja, auch im Winter sind Gummistiefel zuverlässliche Begleiter. Während es den Füßen im Sommer schnell zu warm werden kann, fühlen Sie sich hier in der kalten Jahreszeit gut vor Wind und Wetter geschützt. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Stiefel gefüttert und/oder groß genug sind, sodass die Füße auch mit dicken Socken hineinpassen.

Für die Freizeit sind sogenannte Chelsea Boots, Gummi-Stiefeletten mit knöchelhohem Schaft, im Trend. Aber auch hohe Gummistiefel mit bunten Farben und ausgefallenen Mustern können modisch sein.

Das schwedische Verbrauchermagazin Rad und Rön hat verschiedene Gummistiefel einem Härtetest unterzogen: Vier Stunden wurden sie unter Wasser getaucht. Der Testsieger Tretorn Terräng hat dabei gut dicht gehalten. Wir stellen das Modell weiter oben vor.

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